LUFTSICHERHEIT 7 DSD 2 | 2026 Es gibt Formate, die entstehen aus einer Idee, reifen durch Engagement und entwickeln sich schließlich zu einem festen Bestandteil der sicherheitspolitischen Landschaft. Die Luftsicherheitstage von Bundespolizei und BDLS gehören zu diesen Formaten. Was vor fünfzehn Jahren als konzentrierter und vertrauensbildender Austausch zwischen Behörden und Sicherheitswirtschaft mit 90 Teilnehmenden begann, hat sich zu einer Plattform des Vertrauens entwickelt. Heute sind sie bei nationalen und internationalen behördlichen sowie privaten Luftsicherheitsexpertinnen und -experten fester Bestandteil der jährlichen Terminplanung. Pflichtprogramm! Ein Forum, das gewachsen ist – und weiter wächst Die diesjährigen Luftsicherheitstage machten erneut deutlich, wie sehr sich das Format professionalisiert hat, ohne seine „familiäre“ Atmosphäre zu verlieren. Der Spannungsbogen zwischen inhaltlicher Tiefe und persönlichem Austausch wächst von Jahr zu Jahr. Diese Mischung ist es, die sie zu einem sicherheitspolitischen Seismografen macht. Und sie ist es, die das Format so wertvoll macht – gerade in Zeiten, in denen geopolitische Spannungen, hybride Bedrohungen und technologische Umbrüche die Luftsicherheit vor neue Herausforderungen stellen. Ein sicherheitspolitischer Auftakt mit klaren Worten Bereits in seiner Eröffnungsrede gab der Vizepräsident des Bundespolizeipräsidiums, Thomas J. Plank, den Ton vor, der die Ernsthaftigkeit der Lage widerspiegelte. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, Angriffe auf den Luftverkehr, die Notwendigkeit, den zivilen Luftverkehr als verlässlichen Partner militärischer Luftraumnutzung zu stärken – all das bildete den Rahmen seiner Ausführungen. Plank erinnerte in diesem Kontext auch an die Entwicklung der Bundespolizei, die vor 75 Jahren als Bundesgrenzschutz begann und seit 1992 die Luftsicherheitsaufgaben verantwortet. Fünfzehn Jahre Luftsicherheitstage – eine Plattform wächst in die Verantwortung Von Oliver Arning ist seit über drei Jahrzehnten in der deutschen und internationalen Sicherheits- und Verteidigungspolitik tätig. Der gebürtige Dortmunder und einsatzerfahrene Fallschirmjägeroffizier studierte Staats- und Sozialwissenschaften an der Universität der Bundeswehr in München und arbeitete in leitenden Kommunikationsfunktionen für Verbände sowie Unternehmen der Sicherheitswirtschaft. Oliver Arning Bilder: Amrei Schulz, Photothek Media Lab
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