Landscheid/Föhren, 9. Juli 2026. Drohnen entwickeln sich zunehmend zu einer sicherheitsrelevanten Herausforderung für Behörden, Unternehmen, Veranstalter und Betreiber kritischer Infrastruktur. Ob Flughäfen, Industrieanlagen, Baustellen, Umspannwerke oder Bahntrassen: Unbemannte Fluggeräte werden immer häufiger über sensiblen Bereichen gesichtet, können ausspähen, Betriebsabläufe stören oder Sicherheitsrisiken verursachen. Gleichzeitig ist es in der Praxis weiterhin schwierig, Drohnen frühzeitig zu entdecken, ihre Piloten zu lokalisieren und im Ernstfall wirksam zu reagieren. 

Die LivEye GmbH hat deshalb am 8. Juli 2026 in der Target World Landscheid bei Trier ihr neues Drohnen-Kompetenzzentrum eröffnet. Der neue Standort schafft eine praxisnahe Trainings-, Demonstrations- und Entwicklungsumgebung für moderne Drohnendetektion und Drohnenabwehr.

Carsten Simons, Geschäftsführer der LivEye GmbH: „Im Mittelpunkt steht ein vollständiger Praxisansatz: Sicherheitsverantwortliche können vor Ort unterschiedliche Drohnentypen kennenlernen, Systeme zur Drohnenerkennung live testen, Software in realistischen Szenarien erproben. Auch eigene Drohnen und individuelle Anwendungsszenarien können eingebunden werden. Damit wird das Kompetenzzentrum zu einem Ort, an dem Drohnensicherheit nicht nur erklärt, sondern unmittelbar erlebt und trainiert werden kann.“

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf sicherheitsrelevanten Anwendergruppen wie Polizei, Bundespolizei, Feuerwehr, Militär, Sicherheitsdiensten sowie Betreibern kritischer Infrastrukturen. Sie erhalten in Landscheid praktisches Know-how zu Fragen wie: Welche Drohnen gibt es? Wie verhalten sie sich? Wie lassen sie sich erkennen? Wie kann der Pilot lokalisiert werden? Und welche Reaktionsmöglichkeiten bestehen im Ernstfall?

Im Rahmen der Eröffnung präsentierte LivEye zudem seine neue Drohnendetektions-Soft- und Hardware. Damit bietet LivEye als erstes und bislang einziges Unternehmen weltweit eine Plug-and-Play-Lösung zur Drohnendetektion. Die Lösung verbindet eigene Software, Hardware, mobile Videoüberwachungssysteme und die bestehende LivEye-Leitstelle zu einem kurzfristig einsatzfähigen Gesamtsystem. 
So können Kunden innerhalb kürzester Zeit eine vollständige Drohnenüberwachung aufbauen, Drohnen frühzeitig erkennen und zugleich die Position der Piloten bestimmen. Gerade dieser Zeitfaktor ist im praktischen Einsatz entscheidend. Wer Drohnen erst erkennt, wenn sie sich bereits über einem sensiblen Objekt befinden, verliert wertvolle Minuten. Die Lösung von LivEye soll es ermöglichen, Drohnen frühzeitig zu detektieren, ihre Bewegungen nachzuvollziehen und Einsatzkräfte zu informieren.

Neben der Erkennung steht in Landscheid auch die praktische Drohnenabwehr im Fokus. In gesicherten Trainingsumgebungen können Einsatzkräfte üben, fliegende Ziele mit der Schrotflinte zu bekämpfen. Trainiert wird mit Tontauben, die verschiedene Flugbahnen und Angriffsszenarien simulieren können – vom schnellen Anflug bis hin zu Flugmustern, die dem Verhalten kleiner Drohnen ähneln. Der Hintergrund: Viele technische Gegenmaßnahmen stoßen in der Praxis an Grenzen. Netzsysteme verfügen häufig nur über begrenzte Reichweiten, elektronische Maßnahmen sind nicht überall einsetzbar oder rechtlich eingeschränkt. Für bestimmte Einsatzlagen bietet Schrot deshalb eine Kombination aus Reichweite und Streuung, die beim Bekämpfen kleiner beweglicher Flugobjekte entscheidend sein kann. Tontauben ermöglichen ein wiederholbares, kosteneffizientes und sicheres Training, ohne echte Drohnen einsetzen zu müssen.

„Mit dem neuen Drohnen-Kompetenzzentrum schaffen wir einen Standort, an dem Ausbildung, Technologie, Entwicklung und praktische Anwendung zusammengeführt werden. Kunden und Einsatzkräfte können Systeme nicht nur theoretisch kennenlernen, sondern live testen, anpassen und unter realistischen Bedingungen trainieren. Damit reagieren wir auf eine Sicherheitslage, die sich weiter zuspitzt: Drohnen sind leicht verfügbar, schwer zu erkennen und bislang nur begrenzt wirksam zu bekämpfen. Für Betreiber kritischer Infrastruktur, Sicherheitsbehörden und Unternehmen wird es deshalb immer wichtiger, Drohnen frühzeitig zu detektieren, Piloten zu lokalisieren und klare Reaktionsketten aufzubauen“, fasst Carsten Simons zusammen.

Das Drohnen-Kompetenzzentrum in der Target World Landscheid bei Trier soll dafür künftig als zentraler Praxisort dienen – für Ausbildung, Demonstration, Weiterentwicklung und einsatznahes Training moderner Drohnensicherheit.

Über die LivEye GmbH
Die LivEye GmbH bietet seit 2018 mobile Videoüberwachungssysteme für den Einsatz in ganz Europa. Sie erfüllt mit ihrem Full-Service-Konzept Sicherheitsansprüche vom Gewerbebetrieb bis zum Kraftwerk. Mit moderner Kameratechnik, gezieltem Einsatz von KI-gestützter Anomalieerkennung und 24/7 besetzter Leitstelle überwachen ihre Lösungen temporäre Risikozonen. Dauerhafte Installation im Abo-Modell ermöglicht das inhouse produzierte System nstr.security. LivEye beschäftigt rund 140 Mitarbeiter an zehn Standorten in der D-A-CH-Region sowie in Polen. Mit mehr als 2.000 Systemen im Einsatz zählt das Unternehmen zu den größten Anbietern mobiler Videoüberwachung in Europa. Weitere Infos liefern www.liveye.com und www.nstr.security

 

Der Sicherheitsdienst © 2026 . Alle Rechte vorbehalten.