Gelsenkirchen, 13. März 2026: Jahrelange Vorbereitung, zahlreiche Termine und unzählige Gespräche - jetzt sind die Verträge unterzeichnet. Nach mehr als 30 Jahren an der Spitze, übergab Hans Mosbacher seine Gesellschaftsanteile an seinen Sohn und CEO Sebastian.
Neben seinem Vater kennt wahrscheinlich niemand das Unternehmen so gut wie er: Sebastian Mosbacher, seit 2020 CEO und nun geschäftsführender Gesellschafter.
Mit Blick auf die Jahreszahlen wirkt sein Werdegang fast wie geplant. Seit 2006 arbeitet er bei Stölting - stets mit dem Ziel, das Familienunternehmen in dritter Generation weiterzuführen. Dafür absolvierte er die Ausbildung zum Gebäudereiniger, leitete Niederlassungen und übernahm stetig mehr Verantwortung. In die Geschäftsführung der Holding der Stölting Service Group stieg er 2016 ein - nur vier Jahre später wird er CEO. Den Weg an die Spitze musste er sich verdienen - und das hat er!
Verhundertfachung des Umsatzes in 20 Jahren
Während der Umsatz in 2004 noch bei 3,6 Millionen Euro lag, schloss Stölting 2024 mit einem Jahresumsatz von 365 Millionen Euro ab. Mit rund 15.000 Mitarbeitenden an mehr als 40 Standorten in Deutschland und Österreich zählt das Unternehmen heute zu den größten und erfolgreichsten Dienstleistern im deutschsprachigen Raum.
Lebenswerk jetzt in den Händen seines Sohnes
Stölting sei weit mehr als “nur ein Unternehmen“, sagt Hans Mosbacher. „Stölting hat uns geprägt. Jede langweilige Geschichte besteht aus Einleitung, Hauptteil und Schluss. Nicht aber unsere. Ob Höhen, Tiefen oder Wendepunkte - das Unternehmen gehört zum Alltag. Immer und zu jeder Zeit. Nicht nur beruflich, sondern auch privat.
“Der Startschuss für die Übergabe fiel bereits 2020, als Sebastian das Steuer als CEO übernahm", sagt Hans Mosbacher. Rechts is’ Gas! - Einer meiner Lieblingssprüche, den Sebastian seit Beginn seiner Karriere vermutlich mehr als 5000 Mal hören musste.
Aber: Während ich mich immer weiter aus dem Unternehmen zurückzog, hat er nicht nur Gas, sondern Vollgas gegeben - j e d e n Tag. Und genau diese Einstellung ist es, die mir zeigt, dass mein Lebenswerk fortan in guten Händen ist. Den Spruch höre ich heute von ihm übrigens auch ziemlich häufig.
“Aller Abschied fällt schwer", so Hans Mosbacher. “Um es in Worte zu fassen: Die Übergabe fühlt sich ein wenig so an, wie der Tag, an dem die eigenen Kinder flügge werden. Aber ehe ich melancholisch werde: Sebastian tritt in meine Fußstapfen und das macht mich stolz. Während die Unternehmensnachfolge für viele Familienbetriebe das Ende einer Tradition bedeutet, ist mein Sohn mit Expertise, Leidenschaft, Respekt vor der Verantwortung und natürlich mit einem Vater gesegnet, der immer genau zur richtigen Zeit den richtigen Rat hat.”
“Um als Unternehmer erfolgreich zu werden und es auch zu bleiben, gehen weder ich noch mein Sohn ungeplante Risiken ein. Jeder noch so kleine Schritt ist wohl überlegt. Und wenn mein ältester Sohn eines kann, dann ist es die Realisierung seiner Ziele und Vorhaben!”
Mit den Aufgaben in der Rolle des CEO ist Sebastian Mosbacher bereits bestens vertraut. Im Alltagsgeschäft verändert sich daher wenig. Was jedoch nach einer Unternehmensübergabe für die Nachfolgegeneration deutlich in den Vordergrund rückt, ist die gesteigerte Verantwortung.
Vom Gebäudereiniger an die Unternehmensspitze
Bereits seit dem Rückzug seines Vaters im Jahr 2020 trägt Sebastian als CEO die Gesamtverantwortung für die Unternehmensgruppe. Trotzdem sei ihm nach der Übergabe noch einmal bewusst geworden, was die Nachfolge wirklich bedeute - so Sebastian Mosbacher.
“Nach dem Wirtschaftsabitur habe ich meine berufliche Laufbahn bei Stölting auf der Baustelle begonnen. Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Diesen Spruch habe ich verflucht - heute weiß ich jedoch, dass diese Ausbildung die Basis meines Verständnisses für sämtliche Prozesse ist und essentiell für meinen Werdegang war.”
Seit Beginn seiner Karriere sei Hans sein unternehmerisches Vorbild - hier wolle er anknüpfen und diese Position eines Tages auch für seine Nachfolge einzunehmen - sagt Sebastian Mosbacher.
“Unser Ziel: Eine Milliarde in 2031!”
Gemeinsam mit seinem Team tätigte er in den vergangenen zwei Jahren zahlreiche Unternehmenskäufe, um die bisherigen Servicedienstleitungen zu erweitern. Neben Reinigung, Sicherheit und Personal sind in den vergangenen Jahren die Bereiche Rail&Train, Technik, Event und zuletzt durch die Übernahme von Feinkost Kersten auch Catering hinzugekommen. Komplettlösungen und ein Ansprechpartner - Stölting hat Service neu gedacht und bietet seinen Kunden ein breites Leistungsangebot bei maximaler Qualität.
Für die kommenden Jahre plant das Unternehmen weitere Zukäufe im deutschsprachigen Raum. Um 2031 den Umsatz von einer Milliarde zu erreichen, positioniert sich das Unternehmen als Full-FM-Anbieter auf dem nationalen und internationalen Markt.
Die Spitze aus Tradition und Dynamik
Die Stölting Service Group vollzieht den Generationswechsel mit klaren Zukunftsplänen. Dieser Schritt steht für Kontinuität in der Unternehmerfamilie und gleichzeitig setzt er den Start für neue Dynamik, Wachstum und Modernität.
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Hans und Sebastian Mosbacher - Generationswechsel bei Stölting
Bild Quelle: Stölting

