DER SICHERHEITSDIENST

78 DSD 3 | 2026 KURZ NOTIERT Austausch mit dem Bundesamt für Verfassungsschutz Die Zusammenarbeit zwischen Staat und privater Sicherheitswirtschaft stand im Mittelpunkt eines Fachgesprächs des BDSW mit dem Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV). BDSW-Präsident Werner Landstorfer und Hauptgeschäftsführerin Cornelia Okpara tauschten sich mit BfV-­ Vizepräsident Jens Koch sowie Dr. Maik Pawlowsky, Leiter der Abteilung Cyber- und Spionageabwehr, über die Umsetzung der Nationalen Wirtschaftsschutzstrategie und aktuelle Bedrohungslagen aus. Im Fokus standen hybride Bedrohungen, Cyberangriffe und Spionage sowie die Rolle der privaten Sicherheitswirtschaft beim Schutz Kritischer Infrastrukturen. Darüber hinaus wurden die Bedeutung effizienter Sicherheitsüberprüfungen und eine engere Zusammenarbeit mit den Landesämtern für Verfassungsschutz erörtert. Der BDSW bewertet den offenen Austausch als wichtigen Beitrag zur weiteren Stärkung der öffentlichprivaten Sicherheitspartnerschaft. Mehr Resilienz für Kritische Infrastrukturen Unter dem Motto „Mehr Resilienz für Kritische Infrastrukturen“ widmete sich das 51. Zukunftsforum Öffentliche Sicherheit den aktuellen Herausforderungen beim Schutz lebenswichtiger Einrichtungen. Im Mittelpunkt standen hybride Bedrohungen, Cyberangriffe, die Umsetzung neuer regulatorischer Vorgaben sowie die Zusammenarbeit von Staat und Wirtschaft. Der BDSW wurde von John Härtel vertreten. Als Partner von Betreibern Kritischer Infrastrukturen leisten private Sicherheitsunternehmen täglich einen wichtigen Beitrag zum Schutz unter anderem von Energieversorgung, Verkehr, Gesundheitswesen und Kommunikationsnetzen. Das Zukunftsforum Öffentliche Sicherheit bietet hierfür eine wichtige Plattform für den Austausch zwischen Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft. Aus Sicht des BDSW ist eine enge öffentlich-private Zusammenarbeit entscheidend, um die Resilienz Kritischer Infrastrukturen nachhaltig zu stärken. Austausch beim Hoffest des Regierenden Bürgermeisters Das Hoffest des Regierenden Bürgermeisters von Berlin bot auch in diesem Jahr Gelegenheit zum Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft. Für den BDSW standen dabei aktuelle sicherheitspolitische Herausforderungen sowie die Rolle der privaten Sicherheitswirtschaft im Mittelpunkt der Gespräche. Im persönlichen Austausch konnten bestehende Kontakte vertieft und neue Impulse für die Zusammenarbeit gewonnen werden. Gerade in Zeiten wachsender Anforderungen an die innere Sicherheit sind der Dialog und die Vernetzung mit politischen Entscheidungsträgern von besonderer Bedeutung. Der BDSW nutzte die Veranstaltung, um die Perspektiven der privaten Sicherheitswirtschaft einzubringen und den Beitrag der Branche zu einer leistungsfähigen Sicherheitsarchitektur zu unterstreichen. Dr. Maik Pawlowsky, Werner Landstorfer, Jens Koch und Cornelia Okpara (von links) Cornelia Okpara (links) und John Härtel Werner Landstorfer (links) und John Härtel BERICHT AUS BERLIN

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