DER SICHERHEITSDIENST

LUFTSICHERHEIT 17 DSD 2 | 2026 ber zeitweise eingestellt. 17 Abflüge mussten gestrichen werden, knapp 3.000 Passagiere waren davon betroffen. Der Gesetzgeber hat reagiert. Das am 17. März 2026 in Kraft getretene KRITISDachgesetz schafft erstmals bundeseinheitliche Vorgaben für den physischen Schutz kritischer Infrastrukturen. Die Änderungen im Luftsicherheitsgesetz erweitern die Möglichkeiten zur Drohnenabwehr erheblich. Für die Luftverkehrswirtschaft bedeutet das: Das Sicherheitsniveau muss parallel zu den Effizienzanstrengungen an die veränderte Lage angepasst werden. Das erfordert Partner, die diese Anforderungen operativ umsetzen können. Was Sicherheitsdienstleister jetzt leisten müssen Die beschriebenen Entwicklungen verändern das Anforderungsprofil grundlegend. Zuverlässige Auftragsausführung bleibt die Basis, reicht aber nicht mehr aus. In der „Neuen Welt“ werden Dienstleister zu operativen Partnern, die Verantwortung für Ergebnisse übernehmen. Das erfordert Investitionen in drei Bereiche. 1. Personal und Ausbildung: Gefragt ist eine Kombination aus technischem Verständnis und sozialer Kompetenz. Dienstleister, die dieses Profil ausbilden und qualifiziertes Personal langfristig halten können, verschaffen sich einen entscheidenden Vorteil. 2. Technologiekompetenz: Moderne Kontrolltechnologien wie CT-Scanner werden zum Standard. Dienstleister müssen neue Systeme integrieren und Daten für eine intelligente Einsatzsteuerung nutzen können. Wer Technologie nur bedient, bleibt austauschbar. 3. Flexibilität und Skalierbarkeit: Die Anforderungen schwanken saisonal und situativ. Dienstleister müssen darauf reagieren können, ohne die Qualität zu gefährden. Wer diese drei Dimensionen abdeckt, wird in der neuen Struktur nicht nur gebraucht, sondern gesucht. Die Rolle der Sicherheitsdienstleister wird aufgewertet – vorausgesetzt, die Branche nimmt diese Verantwortung an. Securitas: für die neuen Anforderungen aufgestellt Securitas hat sich auf diese veränderten Anforderungen eingestellt. Als einziger Dienstleister sind wir an allen drei Standorten tätig, die das neue Organisationsmodell umgesetzt haben: Frankfurt, Berlin Brandenburg und Köln/Bonn. Mit rund 4.400 Mitarbeitenden im Bereich Luftsicherheit, vertreten an zehn Verkehrsflughäfen und einem Werksflughafen, verfügen wir über die Kapazitäten, die komplexe Aufträge erfordern. Entscheidend ist aber nicht allein die Größe. Securitas investiert seit Jahren in Ausbildungsstrukturen, die über das gesetzlich Geforderte hinausgehen. Wir haben die technologischen Umstellungen an den Kontrollstellen von Anfang an begleitet. Und wir verstehen uns als Partner, der operative Verantwortung übernimmt. Die Erfahrungen an den Pilotstandorten liefern wertvolle Erkenntnisse, auch für Flughäfen, die bislang andere Wege gehen. Wer als Dienstleister jetzt Kompetenz aufbaut, ist auch für die nächste Phase vorbereitet. Effizienz und Sicherheit: kein Widerspruch Die Luftsicherheit in Deutschland steht vor anspruchsvollen Jahren. Kostendruck und erhöhte Bedrohungslage wirken gleichzeitig. Das ist keine einfache Konstellation, aber auch kein Widerspruch, der sich nicht auflösen ließe. Die Voraussetzung: Alle Beteiligten müssen ihre Stärken einbringen. Die Bundespolizei als Garant des Sicherheitsniveaus und als Fachaufsicht. Die Flughafenbetreiber als Treiber von Prozessinnovationen. Und die Sicherheitsdienstleister als operative Partner, die Personal, Technologiekompetenz und Flexibilität bereitstellen. Für die Sicherheitswirtschaft ist das eine Chance, die es so noch nicht gegeben hat. Sie kommt mit Verantwortung. Wer sie annimmt, gestaltet die Luftsicherheit der Zukunft mit. Securitas ist dafür aufgestellt. Bild: Securitas

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