Die Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie sowie stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, Mona Neubaur, besuchte am 24. Mai 2024 den Standort Jülich des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Im Mittelpunkt stand das 5G-Forschungsprojekt „5hine“ unter Führung des DLR-Instituts für Solarforschung. In diesem Projekt wird der Einsatz der neuen 5G-Funktechnologie zur Machine-to-Machine Kommunikation und Steuerung in solarthermischen Kraftwerken erforscht.

„Als Projektpartner tragen wir mit unserer Drohnen-Technologie von CONDOR Multicopter & Drones dazu bei, die aktuelle Position der Heliostaten und mögliche Verschmutzungen via 5G-Campus-Netz dem Leitstand in Echtzeit verfügbar zu machen. Von diesem kann dann automatisiert die Position der Spiegel zur optimierten Energieerzeugung angepasst und die Drohne weitergesteuert werden“, informiert Cornelius Toussaint, geschäftsführender Gesellschafter der Essener CONDOR Gruppe.

Das Aufgabenfeld der Überprüfung und Ausrichtungsoptimierung in Solarturmkraftwerden sei sehr komplex, weil Monitoring, Steuerung und Wartung zehntausender, elektrisch gesteuerter Solarspiegel, enorme Datenmengen erzeugen. Mit dem Einsatz der Drohnen in der 5G-Campusnetzlösung sieht das DLR als Projektführer die Möglichkeit, einen hohen Automatisierungsgrad für die Prüfung und Optimierung und damit auch eine merkliche Steigerung der Energieproduktion des Kraftwerks zu erreichen. Das Jülicher Versuchskraftwerk bietet ein Testfeld für eine schnelle und realitätsnahe Entwicklung der Technologie. „Neben den Erfahrungen, die wir aus der Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern auf diesem Gebiet sammeln, können wir mit unserer Drohnen-Technologie und den ergänzenden Technologien der übrigen Projektpartner, u.a. der TU-Dortmund, dazu beitragen, schneller Fehleinstellungen von Solarspiegeln zu identifizieren. Die bereitgestellten Daten vereinfachen und beschleunigen die Abarbeitung des Maßnahmenplans im Leitstand“, so Toussaint weiter. Sollte der Einsatz von Technikern erforderlich sein, könnten diese schneller an den defekten Spiegel herangeführt werden. Das spare Zeit und erhöhe die Effektivität des Kraftwerks.

Bei ihrem Rundgang über die Anlage des solaren Versuchskraftwerks wurde Ministerin Neubaur von Prof. Karsten Lemmer, DLR Vorstandsmitglied für Innovation, Transfer und wissenschaftliche Infrastrukturen, der Leiterin der DLR-Standorte West, Dr. Melanie von der Wiesche sowie den Institutsdirektoren für Solarforschung, Prof. Bernhard Hoffschmidt, und Future Fuels, Prof. Christian Sattler, begleitet. Mona Neubaur nahm sich auch die Zeit, um mit den am Projekt beteiligten Partner aus der Industrie ins Gespräch zu kommen. „Das Interesse der Ministerin, Informationen über mögliche Marktzugangsschwierigkeiten zu erhalten, hat mich sehr gefreut“, bemerkt Cornelius Toussaint. In der Tat sei es für das Drohnen-Unternehmen schwierig, erforderliche Aufstiegsgenehmigungen in Zeitfenster unterhalb von zwölf Monaten zu erhalten. „Hier müssen dringend Änderungen bei der Regulierung vorgenommen werden, um seriöse und marktfähige Geschäftsmodelle anbieten zu können“, so Cornelius Toussaint, der zeitgleich ehrenamtlicher Vorsitzender des Fachausschusses Drohnen im Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) ist.

Zu den weiteren Projektpartner zählen die Firmen siticom GmbH, LeiKon GmbH, Synhelion GmbH sowie die Technische Universität Dortmund beteiligt. „5hine“ wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIKE) im Rahmen des Förderwettbewerbs 5G.NRW mit rund 2,6 Millionen Euro gefördert.


Bildquelle: DLR
Alexander Schnerring vom DLR erklärt der nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerin Mona Neubaur den Einsatz und die Aufgabe der Drohnen, die CONDOR Multicopter & Drones als Teilprojektverantwortliche in das 5G-Forschungsprojek 5hine in Jülich einbringen.


Bildquelle: DLR
Die nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerin Mona Neubaur besuchte am 24. Mai das 5G-Forschungsprojekt "5hine" am DLR Forschungsstandort Jülich.


Hintergrundinformationen CONDOR Gruppe:

Seit 1978 sorgt CONDOR vom Sitz der Hauptverwaltung in Essen für Schutz und Sicherheit. Rund 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen an 15 Standorten im gesamten Bundesgebiet und im Ausland für die Sicherheit von Privatpersonen, Geschäftskunden, öffentlichen Einrichtungen und in der Kritischen Infrastruktur.

Bundesweit ist CONDOR präqualifiziert für die Sicherung von Gleisbaustellen der Deutschen Bahn AG. Darüber hinaus ist CONDOR in diesem Bereich für eine Vielzahl von Eisenbahninfrastrukturunternehmen in Deutschland und im europäischen Ausland tätig.

Allein in Essen werden durch den Geschäftsbereich Schutz und Sicherheit mehr als 6.000 Alarm-, GPS- und Videokunden über die dortige vom VdS Schadenverhütung anerkannte Notruf- und Serviceleitstelle 24 Stunden / 365 Tage betreut.

Neben maritimen Sicherheitsdienstleistungen für die Seeschifffahrt und Häfen ist CONDOR mit dem Geschäftsbereich Aviation an verschiedenen Flughäfen und Standorten in Deutschland für die Passagier-, Gepäck- und Frachtkontrolle sowie die Sicherheit der Flughafeninfrastruktur zuständig (§§ 5, 8 und 9 LuftSiG).

Von der Ausbildung von Drohnen-Piloten, über die Durchführung von Flugaufträgen bis hin zum Vertrieb von Hard- und Software ist CONDOR zudem führend im Bereich der UAV-Technologie (Drohnen). Neben klassischen Coptersystemen bietet CONDOR 24/7-Security Drohnen ebenso wie VTOL-Systeme zur Strecken- und Flächenüberwachung bzw. Inspektion an.

Von der Risikoanalyse über die gemeinsame Maßnahmenerstellung bis hin zu Umsetzung und Betreuung unterstützt die CONDOR-Gruppe ihre Kunden in dem Auftrag, Menschen, Fracht oder Energie zu schützen, sicher und gefahrlos zu transportieren und die dafür notwendige Kommunikation zu gewährleisten.

Seit 1984 wird die CONDOR-Gruppe durch die Familie Toussaint als Gesellschafter und Geschäftsführer vertreten. Stephan und Cornelius Toussaint als aktive geschäftsführende Gesellschafter führen das Unternehmen in der zweiten Generation seit 1997.

Weitere Informationen siehe: www.condor-sicherheit.de 
Weitere Informationen zum Bereich UAV / Robotics: www.condor-solutions.de 
Weitere Informationen zum Bereich BOS-UAV / Vermessung: www.condor-drones.de 
Weitere Informationen zum Bereich UAV-GPR / Helikites / Inspektion: www.droneit.de 
Weitere Informationen zum Bereich VTOL-Songbird / Surveillance: www.germandrones.com 
Weitere Informationen zum Bereich UAV / Ausbildung: www.u-rob.com 
Weitere Informationen zur Festen Absperrung: www.spot-group.eu 
Weitere Informationen zum Bereich GPS-Tracking: www.eurotraffic.biz 
Weitere Informationen zum Bereich Internationale-Sicherheit: www.gpc.ag 

Ansprechpartner:
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Leiter Unternehmenskommunikation
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Fax 0201 / 84 153-151
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