LUFTSICHERHEIT 15 DSD 2 | 2026 rungen der Luftsicherheit angepasst. Neben Rechtsgrundlagen und Methodenwissen geht es dabei vor allem um moderne Kontrolltechniken und das richtige Verhalten in anspruchsvollen Situationen. Um das Personal bestmöglich vorzubereiten, stehen im Schulungszentrum spezielle GPA- und OTSRäume sowie jeweils Räumlichkeiten für ETD- und Personenkontrollen zur Verfügung. So lassen sich Handgriffe, Kommunikation an Schnittstellen und das Zusammenspiel im Team unter Bedingungen üben, die dem späteren Einsatz möglichst nahekommen. Sichtbar wird diese Qualitätssicherung bei der technischen Ausstattung. Seit März 2026 steht mit dem Modell HI-SCAN 6040 CTiX von Smiths Detection ein hochmodernes eigenes CT-Röntgengerät zur Verfügung, das an immer mehr Flughäfen zum Einsatz kommt. Bei der Kontrolle können Flüssigkeiten und Elektronik im Handgepäck verbleiben. Der DSW besitzt als bisher einziger Dienstleister diese Technik für Trainingszwecke und nutzt sie, um Abläufe unter realitätsnahen Bedingungen zu üben. Ergänzt wird die Ausstattung u. a. durch den Sicherheitsscanner QPS 201 von Rohde & Schwarz. Der Bedarf ist hoch: Das eigene Schulungszentrum ist gut ausgelastet. Ein klares Signal dafür, wie zentral das Thema Aus- und Weiterbildung für verlässliche Sicherheitskontrollen bleibt. Abgesehen von der technischen Ausstattung hat der DSW 2025 mit dem Umzug in größere, moderne Räumlichkeiten direkt am Flughafen auch in den Standort Düsseldorf investiert. Auf vier Etagen und rund 3.000 Quadratmetern sind das Schulungszentrum, die Verwaltung sowie Räumlichkeiten für den Betriebsrat untergebracht. Der Umzug ist erfolgreich abgeschlossen und unterstützt, was in der Luftsicherheit zählt: kurze Wege, schnelle Abstimmungen und eine Organisation, die im Zusammenspiel mit Bundespolizei und Flughafen belastbar bleibt. Potenziale erkennen, nachsteuern, Wirkung prüfen Stabile Abläufe entstehen nicht nur durch Planung, sondern auch durch die Fähigkeit, Verbesserungspotenziale früh zu erkennen und konsequent nachzusteuern. Glenn Murphy, seit November 2025 als Director Operations zurück beim DSW, setzt dafür auf hohe Reaktionsgeschwindigkeit: „Wenn wir sehen, dass etwas besser werden kann, reagieren wir schnell. Und wir prüfen die Wirkung unserer Maßnahmen engmaschig im Monitoring.“ Konkret zeigt sich das in Anpassungen wie der Umstellung auf schichtbezogene Aus- und Fortbildung oder der Erhöhung der Ausbilderzahl. Entscheidend ist dabei die Nachprüfung im Betrieb, damit Verbesserungen nicht nur beschlossen, sondern auch spürbar werden. Was die Arbeit des DSW in Zukunft ausmacht? Für Murphy steht fest: „Wir wollen, dass Mitarbeiter, Partner und Passagiere zufrieden sind, und so unseren Beitrag zu einem positiven Flughafen-Erlebnis leisten. Dafür müssen die Luftsicherheitskontrollen stabil, effizient und qualitätsgesichert laufen.“ Grundlage dafür sind die enge Zusammenarbeit mit Bundespolizei und Flughafen, die eigenständige Personalplanung sowie Investitionen, die im Alltag wirken. So entsteht Verlässlichkeit in einem Umfeld, das täglich auf Präzision angewiesen ist.
RkJQdWJsaXNoZXIy Mjc4MQ==